Schachenhaus – in den Spuren des Königs

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Berghütten Details:
Kategorie: n/a
Höhenmeter: 1866 Hm
Zimmerbetten: 16
Matratzenlager: 50
Öffnungszeiten: Mai/Juni bis Oktober
Ausstattung: Wolldecken, warme Dusche, Hdy-Empfang
Hinweise:
Schlüssel für Winterraum: n/a
Für Familien geeignet: Ja
Klettermöglichkeit: Nein
Hüttenschlafsack: Pflicht und kann dort erworben werden
Online Anmeldung möglich: Nein
Hunde erlaubt: Nur für Tagesgäste
Distanz zur Zugspitze: 16 km
Alpenvereinshütte: Nein

Als Kinder wünschten wir uns immer einen Aufstieg mit guter Aussicht, mehreren Sehenswürdigkeiten und einem guten Essen als Belohnung.

Du wünschst dir das auch?

Am Schachen ist das möglich.

Das Schachenhaus liegt auf 1866 Hm. Es ist eine Berghütte in der Nähe der Zugspitze.

Direkt neben dem Schachenhaus befindet sich das Schachenschloss, auch Königshaus am Schachen genannt.

In diesem Beitrag findest du alle Möglichkeiten für einen Aufstieg zum Schachenhaus.

Außerdem zeige ich dir die Sehenswürdigkeiten die du auf diesen Strecken findest und welche Möglichkeiten es für eine Übernachtung oder Einkehr gibt.

Am Ende des Beitrags findest du außerdem Webcams mit aktuellen Bildern der Gegend. So bist du auch über das aktuelle Wetter bestens informiert.

Also kommen wir erst einmal zu den Wanderungen rund um den Schachen.

Das Schachenschloss vor der beeindruckenden Kulisse des Wettersteins.
Das Schachenschloss vor der beeindruckenden Kulisse des Wettersteins.

Aufstieg und Wanderwege um das Schachenhaus

Links das Königshaus am Schachen. Rechts im Vordergrund ist das Schachenhaus zu sehen.
Links das Königshaus am Schachen. Rechts im Vordergrund ist das Schachenhaus zu sehen.

Es gibt verschiedene Wege dir auf den Schachen führen. Es sind auch viele verschiedene Wanderungen möglich. Du kannst auch den Schachen mit einer Wanderung auf die Zugspitze verbinden.

Das Schachenhaus erreichst du übrigens auch mit dem Mountainbike.

Aufstieg zum Schachenhaus

Hinauf zum Schachen gibt es zwei Wege die sich für Mountaibiker eigenen. Drei weitere sind reine Wanderwege, teilweise mit kleinen Kletterstellen.

Zwei Wege führen von Garmisch auf den Schachen, zwei von Elmau und zwei von Mittenwald aus.

Welche Strecke du wählst liegt ganz an deinem Wander-Geschmack.

Aufstieg 1: Von Elmau über den Königsweg (auch mit mtb)

Auch mit dem Mountainbike ist ein Aufstieg zum Schachenschloss und Schachenhaus möglich.
Auch mit dem Mountainbike ist ein Aufstieg zum Schachenschloss und Schachenhaus möglich.

Der bekannteste ist natürlich der Königsweg. Dabei handelt es sich um einen Fahr- oder Forstweg, der auch gut mit dem Mountainbike genutzt werden kann.

Oft wird diese Strecke in Wanderführern als langweilig hingestellt.

Allerdings ist ab 1500 Hm eine wunderschöne Aussicht auf die Alpspitze und hinunter ins Reintal möglich. Auch das Felsmassiv das sich über der Wettersteinalm aufbaut ist sehenswert.

  • Startpunkt: Elmau (Wanderparkplatz Schloss Elmau)
  • Wegführung: Vom Wanderparkplatz am Schloss Elmau führt ein gut ausgeschilderter Weg bis zur Wettersteinalm. Dieser Weg nennt sich „Königsweg“. Zuerst führt er dich am Elmauer Bach entlang. Nach ungefähr einer Stunde gelangst du auf die Lichtung der Wettersteinalm (1464 m). Diese ist im Sommer bewirtschaftet. Danach geht es nach rechts weiter über den Fahrweg. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichst du das Schachenhaus.
  • Dauer: Ca. 3 Stunden Aufstieg
  • Anmerkung: Auf dem Königsweg überwindest du ca. 860 Höhenmeter und 10 km Strecke. Der Weg ist für Alleingänger nicht empfehlenswert. Man teilt den Fahrweg nämlich permanent mit anderen Bergtouristen und vor allem vielen Mountainbikern. Für Biker ist diese Möglichkeit allerdings perfekt. Viele verbinden diesen Aufstieg mit einer anschließenden Wandertour auf die Dreitorspitze oder zur Meilerhütte.

Aufstieg 2: Durch die Partnachklamm und den Kälbersteig auf den Königsweg

  • Startpunkt: Partenkirchen (Skistadion)

    Der Aufstieg durch die Partnachklamm hat einen ganz besonderen Reiz. Besonders wenn Kinder dabei sind.
    Der Aufstieg durch die Partnachklamm hat einen ganz besonderen Reiz. Besonders wenn Kinder dabei sind.

  • Wegführung: Diese Strecke führt vom Skistadion in Partenkirchen aus ungefähr eine Stunde lang durch die Partnachklamm (je nachdem wie viele Fotos du machst…). Ungefähr 300 m nach dem Ende der Klamm beginnt der Kälbersteig. Darüber geht es steil durch den Wald nach oben.
  • Dauer: Ca. 3,5 Stunden Aufstieg
  • Anmerkung: 1150 Höhenmeter und 9 km Strecke müssen bei dieser Tour überwunden werden. Eintritt zur Partnachklamm kostet 3,50 €. Die Strecke nach der Klamm liegt größtenteils im Wald und ist deshalb gut geschützt vor der Sonne. Kurz nach dem Regen ist der Kälbersteig allerdings noch etwas rutschig.

Tipp für Sparfüchse: Das Kassenhäuschen der Partnachklamm ist nur zwischen 8 und 18 Uhr besetzt. Wenn du dir den Eintritt sparen willst kannst du einfach außerhalb dieser Zeiten starten.

Aufstie 3: Durch die Partnachklamm über das Reintal und Oberreintal

  • Startpunkt: Partenkirchen (Skistadion)

    Das Schachenschloss in der Talansicht.
    Das Schachenschloss in der Talansicht.

  • Wegführung: Von Garmisch aus geht es auch hier erst einmal durch die Partnachklamm. Danach geht es aber nicht in den Kälbersteig, sondern weiter der Partnach entlang. Du wirst durch die Mitterklamm und Hinterklamm geleitet. Danch gelangst du über einen drahtseilgesicherten Weg zu einem Aussichspunkt. Über die Oberreintalhütte geht es dann weiter bis hinauf zum Schachen.
  • Dauer: Ca. 3,5 Stunden Aufstieg
  • Anmerkung: Bei diesem abwechslungsreichen Aufstieg werden fast alle Höhenmeter in einem Aufstieg zurückgelegt. Wenn du die Strecke als Abstieg nimmst hast du auch noch einen einmaligen Blick auf das Reintal und das Zugspitzplatt. Hierbei handelt es sich um einen etwas anspruchsvolleren Aufstieg der Trittsicherheit erfordert. Gutes Schuhwerk ist wie auf allen Wegen im Gebirge Pflicht.

Aufstieg 4: Lautersee – Ferchensee und über auf den Königsweg (auch mit mtb)

  • Startpunkt: Mittenwald

    Blick vom Lautersee Richtung Wettersteingebirge.
    Blick vom Lautersee Richtung Wettersteingebirge.

  • Wegführung: Dieser Aufstieg führt am Lautersee und Ferchensee vorbei. Später wirst du dann wie bei Aufstig 1 auf den Königsweg geleitet.
  • Dauer: Ca. 3,5 Stunden Aufstieg
  • Anmerkung: Diese Strecke ist wie der Aufstieg 1 mit dem Mountainbike machbar. Für Wanderer heißt das wiederum, dass mehr Verkehr auf der Strecke ist.
Rechts im Tal sind hier der Lautersee und der Ferchensee zu sehen. Das Bild wurde von der oberen Wettersteinspitze aus gemacht.
Rechts im Tal sind hier der Lautersee und der Ferchersee zu sehen. Das Bild wurde von der oberen Wettersteinspitze aus gemacht.

Aufstieg 5: Über die Wettersteinalm und Schachentor

  • Startpunkt: Elmau
  • Wegführung: Diese Strecke ist Aufstieg 1 ebenfalls sehr ähnlich. An der Alm allerdings bleibst du nicht auf dem Forstweg, sondern wählst den steilen Aufstieg über das Schachentor.
  • Dauer: Ca. 3 Stunden Aufstieg
  • Anmerkung: Für die Strecke über das Schachentor müssen wie Fahrräder auf der Alm stehen gelassen werden. Dieser Teil ist für bikes nicht geeignt.

Aufstieg 6: Über den Schützensteig

  • Startpunkt: Mittenwald

    Der Aufstieg zum Schachen lohnt sich. Die Aussicht auf das Zugspitzplatt und den Schneeferner sind sehenswert. Auf diesem Bild ist vom Gletscher noch richtig viel zu sehen...
    Der Aufstieg zum Schachen lohnt sich. Die Aussicht auf das Zugspitzplatt und den Schneeferner sind sehenswert. Auf diesem Bild aus dem Jahr 1900 ist vom Gletscher noch richtig viel zu sehen…

  • Wegführung: Diese Strecke beginnt und endet wie Aufstieg 4. Allerdings wird ein Teil der Forststraße über Wanderwege zurückgelegt. Dazu musst du links dem Schild „Schützensteig“ folgen. Ab der Wettersteinalm geht es dann den Forstweg hinauf bis zum Schaachen.
  • Dauer: Ca. 5 Stunden Aufstieg
  • Anmerkung: Am besten direkt in Mittenwald parken. Dieser Weg ist für Wanderer schöner und einsamer als Aufstieg 4.

Schachenhaus zur Zugspitze

Vom Schachenhaus kannst du auch zur Zugspitze aufsteigen.
Vom Schachenhaus kannst du auch zur Zugspitze aufsteigen.

Den Aufstieg zum Schachenhaus kannst du als Start deiner Zugspitztour planen. Von dort aus kannst du nämlich ins Reintal absteigen und Tour 1 durch das Reintal auf die Zugspitze gehen.

Weitere Tourmöglichkeiten

Vom Schachenhaus aus sind auch viele weitere Touren möglich. Auch Hüttetouren kannst du mit einem Besuch auf dem Schachen verbinden. Hier alle nötigen Infos für deine Tour:

Gipfeltour auf die Partenkirchner Dreitorspitze (2633 m)

  • Startpunkt: Schachenhaus
  • Wegführung: Bei dieser Tour musst du erst einmal 1,5 h bis zur Meilerhütte aufsteigen. Danach geht es noch 1,5 h weiter bis auf den Gipfel. Eine genauere Beschreibung findest du in unserem Beitrag über die Meilerhütte.
  • Dauer: Ca. 3,0 Stunden
  • Anmerkung: Der Aufstieg zur Partenkirchner Dreitorspitze ist ein relativ einfacher Klettersteig. Allerdings ist Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung nötig.
Die Partenkirchner Dreitorspitze im Profil.
Die Partenkirchner Dreitorspitze im Profil.

Gipfeltour auf den Musterstein (2478 m)

  • Startpunkt: Schachenhaus
  • Wegführung: Bei dieser Tour musst du ebenfalls erst einmal 1,5 h bis zur Meilerhütte aufsteigen. Danach geht es noch 2,0 h weiter bis auf den Gipfel. Eine genauere Beschreibung findest du in unserem Beitrag über die Meilerhütte.
  • Dauer: Ca. 3,5 Stunden
  • Anmerkung: Der Musterstein ist ein wunderbarer Aussichtspunkt um das gesamterestliche Wetterstein zu begutachten. Diese alpine Tour darf allerdings nicht unterschätzt werden. Die Tour erfordert Erfahrung im Klettern im Schwierigkeitsgrat II und III. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind Vorraussetzung.

Gipfeltour auf die Leutascher Dreitorspitze (2682 m)

  • Startpunkt: Schachenhaus

    Das Felsmassiv der Leutascher Dreitorspitze.
    Das Felsmassiv der Leutascher Dreitorspitze.

  • Wegführung: Auch bei dieser Tour musst du erst einmal 1,5 h bis zur Meilerhütte aufsteigen. Danach geht es noch wiederum 2,0 h weiter bis auf den Gipfel. Auch diese Tour beschreiben wir dir in unserem Beitrag über die Meilerhütte.
  • Dauer: Ca. 3,5 Stunden
  • Anmerkung: Auch auf dieser Strecke ist unbedingt Trittsicherheit, Ausdauer, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung nötig. Es muss eine steile Schneerinne mit Kletterei überwunden werden Schwierigkeitsgrad II.

Anbindungen zu anderen Hütten:

  • Übergang zur Meilerhütte (ca 1,5h)
  • Übergang zur Reintalangerhütte (ca 4,0h)
  • Übergang zum Kreuzeckhaus (ca 5,0h)
  • Übergang zur Oberreintalhütte (Selbstversorger, ca 2h)

Sehenswürdigkeiten auf dem Schachen

Wie versprochen gibt es auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten auf dem Schachen zu besichtigen. Wer die Zeit hat, sollte sie sich nicht entgehen lassen.

Königshaus am Schachen

Schmale Pfade führen die Wanderer zum Königshaus am Schachen.
Schmale Pfade führen die Wanderer zum Königshaus am Schachen.

Das Königshaus ist überhaupt der Grund warum es die Berghütte gibt. Denn das Schachenhaus war früher die Versorgungshütte des Schlosses.

Und all der Aufwand wurde dafür gemacht, dass der König EINMAL IM JAHR heraufkam.

Ganz genau: immer am 25. August – zu seinem Geburtstag – kam König Ludwig II für 10-12 Tage auf das Schachenschloss.

Das Schachenschloss ist das erste das König Ludwig in jungen Jahren (1869 bis 1872) selbst erbauen lies.

Erst sollte es auf dem Wank gebaut werden. Da dort aber die Wasserzufuhr nicht gewährleistet war, entschied man sich für den Schachen.

Das bekannteste Portrait von König Ludwig II.
Das bekannteste Portrait von König Ludwig II.

Der Stil des Gebäudes erinnert eher weniger an ein mächtiges Schloss. Deshalb wird es auch oft als „Jagdschloss“ bezeichnet.

Das ist allerdings falsch.

König Ludwig II verabscheute die Jagd. Man kann es vielleicht eher als „Lustschloss am Schachen“ bezeichnen.

Das Schloss kann übrigens von Anfang Juni bis Anfang Oktober besichtigt werden. Führungen durch das Schachenschloss finden im Sommer jeden Tag stündlich zwischen 11 und 17 Uhr statt.

Eintritt kostet 4,50 € pro Person

Bei schönem Wetter musst du dich eventuell auf etwas Wartezeit einrichten.

Was erwartet die Besucher?

Die fünf Wohnräume im Erdgeschoss

Diese Etage ist im schweizer Landhausstil gehalten. Es wirkt wie eine Berghütte der gehobenen Klasse. Hier ist von Prunk noch nicht viel zu sehen.

Der Türkische Saal im Obergeschoss

Der Eingang zum Königshaus. Bei gutem Wetter ist hier mit etwas Wartezeit zu rechnen.
Der Eingang zum Königshaus. Bei gutem Wetter ist hier mit etwas Wartezeit zu rechnen.

Dieser Teil des Schlosses ist besonders sehenswert.

König Ludwig II war begeistert vom Orient. Deshalb ließ er sich hier den „Türkischen Saal“ im „1001-Nacht-Stil“ einrichten.

Die bunten Mosaikfenster tauchen bei Sonnenschein den ganzen Saal in viele Farben.

An den Wänden stehen bequeme Sitzbänke. Alles ist aufwändig geschmückt mit Pfauenfedern, verzierten Stoffen und Teppichen.

In der Mitte steht ein Springbrunnen. Mithilfe eines Beckens mit Fallrohr an der Meiler Hütte konnte sogar eine Fontaine in Gang gehalten werden!

Hier herrscht übrigens Fotografierverbot. Möglich ist nur eine kostenpflichtige Fotografieerlaubnis.

Der Aussichtspavillon

Nur 5 Minuten vom Schloss entfernt kannst du am Aussichtspavillon den Blick auf das Reintal genießen. Diesen Pavillon hat sich König Ludwig zum Schloss bauen lassen.

Bei schönem Wetter kannst du das Zugspitz-Massiv des Wettersteingebirges wunderbar betrachten.

Der Blick sind die paar Gehminuten auf jeden Fall wert! Der Weg ist gut ausgeschildert.

Der einmalige Blick vom Aussichtspavillon in Richtung Zugspitze und Reintal.
Der einmalige Blick vom Aussichtspavillon in Richtung Zugspitze und Reintal.

Der botanische Alpengarten

Der botanische Alpengarten bietet eine große Vielfalt an Pflanzen.
Der botanische Alpengarten bietet eine große Vielfalt an Pflanzen.

Einige Jahre nachdem das Schachenschloss errichtet war wurde hier oben um das Jahr 1900 ein botanischer Alpengarten angelegt.

Heute wird er vom Botanischen Garten München-Nymphenburg weiter gepflegt.

Zu bewundern gibt es hier über 1000 Pflanzenarten aus den Alpen, dem Himalaya und anderen alpinen Gebieten.

Eintrittspreis: 2 €

Der Schachensee

Der Schachensee bleibt meist einsam und vergessen. Ein einsames Fleckchen neben der Touristenhochburg.
Der Schachensee bleibt meist ganz vergessen. Ein einsames Fleckchen neben der Touristenhochburg.

Der Schachensee liegt etwas 200 Hm unterhalb des Schachenhauses.

Der See ist nicht sehr groß aber hat eine sehr idyllische Lage und klares Wasser.

Der Kiesstrand ist teilweise etwas verschlammt. Wer möchte kann sich dort allerdings kurz etwas erfrischen.

Baden ist hier erlaubt.

Der See ist nicht ausgeschildert. Vom Wanderweg, der daran vorbeiführt geht jedoch ein Trampelpfad ab.
Der See ist nicht ausgeschildert. Vom Wanderweg, der daran vorbeiführt geht jedoch ein Trampelpfad ab.

Der See ist nicht ausgeschildert. Allerdings führt ein klar erkennbarer Fußweg recht Richtung Tal bis zum Seeufer.

Insidertipp: Das schöne ist, dass man den See oft für sich allein hat. Die meisten Touristen stürmen direkt hinauf zum Schloss.

Anmeldung und Belegunsplan

Das Wirtschaftsgebäude des Schachenhauses.
Das Wirtschaftsgebäude des Schachenhauses.

Das Schachenhaus ist eine Berggaststätte. Allerdings ist die Hütte nur von Mai/Juni bis Oktober bewirtschaftet. Die genaue Öffnungszeiten sind abhängig vom Wetter.

Eine Online-Reservierung ist leider noch nicht möglich. Daher kann der Belegungsplan nur telefonisch erfragt werden.

Kontaktdaten des Schachenhauses:

Herr Andreas Leitenbauer
Am Gern 1a
82490 Farchant
Tel.: 0049/172/8768868

Die Geokoordinaten des Schachenhauses: 47.419722,11.112778

Insidertipps zum Schachenhaus

Die Schachenalpe, ein grasiger Hügel mit fantastischer Aussicht.
Die Schachenalpe, ein grasiger Hügel mit fantastischer Aussicht.

Von der Schachen-Alpe aus hast du einen einmaligen Blick auf das Zugspitzplatt, die Alpspitze und über das Reintal. Du kannst das Panorama der Ammergauer Alpen mit Blick auf den Kramer genießen wie auch auf das Estergebirge.

Das war wohl auch der Grund warum Könige Ludwig der II im Jahr 1870 dort sein Schachenschloss erbauen lies. Nebenan errichtete er Wirtschaftsgebäude für die Bediensteten. Dabei handelt es sich um das heutige Schachenhaus.

Hier ist eine Übernachtung möglich. 66 Schlafplätze bietet die Hütte. Ein Winterraum ist leider nicht vorhanden.

  • 16 Zimmerbetten
    • 2 Einzelzimmer
    • 2 Doppelzimmer
    • 2 Dreibettzimmer
    • 1 Vierbettzimmer
  • 50 Schlafplätze im Matratzenlager
    • 2 x 12 Plätze
    • 1 x 26

Preise im Schachenhaus

Matratzenlager – Übernachtung:

  • 12,00 € für Erwachsene

    Das Schachenschloss zieht viele Bergtouristen an, ein Glück für das Schachenhaus.
    Das Schachenschloss zieht viele Bergtouristen an, ein Glück für das Schachenhaus.

  • 6,00 € für Kinder (bis einschließlich 10 Jahren)

Zimmer – Übernachtung:

  •  17,00 € pro Person

Frühstück:

  • 8,00 € für Kaffee, Tee, Müsli, Wurst, Käse, Marmelade, Brot (alles aus regionalen Produkten)

Wichtige Infos:

  • Eine Bezahlung per Kreditarte ist auf dem Schachenhaus nicht möglich. Es wird nur Barzahlung akzeptiert.
  • Hunde sind weder in den Zimmern noch in den Lagern erlaubt. Bei Bergrettungs – und Blindenhunden muss mit dem Hüttenwirt verhandelt werden.
  • Wie auf allen Berghütten ist eine Übernachtung nur mit Hüttenschlafsack möglich. Diese können entweder selbst mitgebracht werden oder für 15€ auf der Hütte gekauft werden.

Das Wetter am Schachenhaus – Webcam

Hier der aktuelle 360° Blick von der Zugspitze

Hier der aktuelle 360° Blick von der Alpspitze

Hier der aktuelle 360° Blick aus dem Tal Richtung Wettersteingebirge (vom Hotel Schloss Elmau – Retreat)

Fazit

Das Schachenhaus bietet also Hochgebirgsfeeling mit Sehenswürdigkeiten und guter Verpflegung. Auch für Wanderungen mit Kindern eignet sich diese Hütte wunderbar.

Wenn es deine Zeit zulässt solltest du auf jeden Fall einen Besuch im Schachenschloss und dem Aussichtspavillon einplanen.

Wir wünschen dir auf jeden Fall einen schönen Aufenthalt und eine abwechlungsreiche Tour.

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